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Kommentare: 9 | Lesungen: 7170 | Bewertung: 7.47 | Kategorie: Sex Stories | veröffentlicht: 10.12.2004

Schnee

von

Weiße Flocken, so viele und alle haben eine andere Form. Es schneit seit genau zwei Stunden, es sind schon über fünfzehn Zentimeter gefallen und kein Ende in Sicht. Eine Stadt versinkt. Chaos. Wir sitzen uns seit drei Stunden gegenüber, nehmen das Wetter kaum wahr. Wie hast Du nur dieses wunderschöne kleine Café gefunden? Wir haben Kuchen gegessen, welchen? Keine Ahnung. Ich sehe immer nur Augen, eine Hand die meine zufällig berührt und einen Sturm in mir auslöst, der mit dem da draußen leicht mithalten kann. Wir haben nicht viel geredet, mehr geschwiegen. Aber unsere Unterhaltung funktionierte perfekt. Ein kleines Lächeln, ein Augenaufschlag, ein Räuspern und ein leises Lachen.

Der erste Augenblick war lustig. Du warst schon im Café, eine kleine Nische, wie für uns gemacht. Ich kam dreizehn Minuten zu spät. Weibliche Taktik. Dafür kenne ich mich jetzt etwas besser in dieser schönen Gegend aus. Ich bin zwei mal durch das Dorf gefahren. Mein Herz klopft, mein Mund ist trocken. Zahllose Gedanken gehen mir durch den Kopf, ich kann keinen zu Ende denken. Die Tür. Danach weiß ich wer Du bist, ganz real. Ich zögere keine Sekunde und betrete den Raum. Suchende Blicke. Und mein nächster sieht Dich, direkt in Deine Augen. Du lächelst, und ich tue es auch. Schritte in Deine Richtung. Du bist aufgestanden, kommst auf mich zu. Ein kurzer Gedanke – Du bist so groß -. Wir stehen voreinander, sehr dicht und es ist gut. Dein After Save dringt in meine Nase, ich halte kurz die Luft an, atme tief ein. Mein Herz trommelt, ich bin froh, dass Du das nicht sehen kannst. Du bist schön. Nach all Deinen Worten unterstreicht Deine reale Existenz alles was ich geahnt habe. Mein Geschenk.

Meine ersten Worte: ‚Da bist Du ja endlich!’ Obwohl Du es warst der gewartet hat und es total unsinnig aus meinem Mund klingt. Aber meine Sehnsucht war groß. Dein Blick antwortet vieldeutig. Und Deine Worte: ‚Komm Scheherazade’, dabei führst Du mich zu unserem Tisch. Es ist wirklich, dennoch habe ich das Gefühl ich bin in einem Traum. Du bist atemberaubend, ich schaue Dich an. Da ist ein kleines Grübchen an Deinem Kinn, ich finde es unwiderstehlich. Ich möchte Dich gern Küssen, aber die Bedienung sortiert Besteck am Nebentisch und so begnüge ich mich damit, Dich anzusehen. Das Radio sendet Nachrichten, ich höre nicht richtig hin... Eisglätte, Schneeverwehungen. Die Bedienung macht ihrem Unmut laut Luft und spricht uns an: ‚Ja, und wo müssen Sie heute noch hin? Hoffentlich haben Sie es nicht weit, denn mit dem Auto werden Sie wohl nirgends mehr hin können’. Wir sehen sie an, als hätte sie in einer unbekannten Sprache gesprochen. ‚Wie bitte?’ , fragst Du etwas verlegen. Sie wiederholt ihren Satz und sieht uns abwechselnd an, zieht die Augenbrauen hoch, wartet keine Antwort ab und nimmt ihren Besteckkasten, deckt einen anderen Tisch auf. Wir kichern leise. Der Blick aus dem Fenster verheißt aber wirklich nichts Gutes. Wir zahlen und sehen uns das Ganze von der Nähe aus an. Du nimmst meine Hand, das ist ein gutes Gefühl, es prickelt dort wo Du mich berührst. Als Du die Tür öffnest schlägt uns der eisige Wind entgegen. Der Schnee ist überzeugend viel. Wir sehen uns an und lachen. Ich frage Dich grinsend ob Du Schneeketten dabei hast. Du lachst. Wir sitzen fest, welch schöner Gedanke.

Zeitgleich packen wir die Handys aus, erklären unsere Situation, natürlich nicht die erfreuliche Seite daran, nur die gezwungene Übernachtung. Als wir aufgelegt haben, machen wir einen Spaziergang und überlegen was wir tun können. Auf meiner Fahrt durch das Dorf, habe ich ein Hotel entdeckt, es sah klein und alt aus, aber wir haben keine Auswahlmöglichkeiten. Wir laufen Hand in Hand durch den Wald und kommen an der Hauptstraße wieder raus. Das Hotel liegt auf der linken Seite. Wir stapfen hin, stehen an der Rezeption, buchen ein Doppelzimmer und plötzlich finden wir uns im Zimmer Nummer einundzwanzig wieder. Es geht nach hinten raus, ein Blick über Wald und Felder.

Plötzliche Stille. Einen Moment lang sind wir gehemmt. Es liegt etwas über uns, eine Klarheit, ein Wissen. Du beendest den Augenblick, öffnest Deinen Mantel und hängst ihn an die Garderobe. Ich stehe noch immer eingemummt herum. Beobachte Dich. Du kommst zu mir, nimmst meinen Schal, ziehst die Handschuhe von meinen Händen, öffnest meinen Mantel. Es sind sechs Knöpfe. Ich atme so flach ich kann, ich möchte nicht, dass Du merkst wie sehr mich das anmacht. Der Mantel gleitet über meine Schultern. Du nimmst meine Sachen und bringst sie auch zur Garderobe. Ich stehe noch immer bewegungslos da, bin konfus. Deine Ausstrahlung ist so stark, ich bin jetzt ganz allein mit Dir, das wird mir sehr bewusst. Endlich kann ich mich lösen, ich folge Dir, lege meine Arme von hinten über Deinen Rücken, auf Deine Brust. Du fühlst Dich gut an. Wieder schlägt mein Herz Kapriolen. Ganz langsam drehst Du Dich um zu mir. Einen langen Augenblick versinken wir. Augen. Dann fühle ich Deine Lippen, sie sind weich. Wir küssen uns zärtlich und ich umarme Dich fest. Die Wärme Deines Körpers strahlt durch den dicken Strickpullover und taut mich auf. Endlich.

Wir küssen und können nicht mehr damit aufhören. Es fühlt sich so gut an, öffnet alle Schleusen, und ich spüre mein Verlangen nach Dir mit jeder Sekunde deutlicher. Fühle Dich wirklich in meinen Armen. Meine Hände gleiten über Deinen Rücken, hoch zu Deinem Nacken, zu Deinen Ohren, durch Deine Haare. Wir gehen küssend zum Bett, ich liege quer unter Dir und schmecke Dich. Deine Küsse sind wunderschön. Die Lust hat mich schon überwältigt, ich bin total willenlos. Nein, ich will Dich. Wir knutschen gierig. Hände überall. Du liegst auf mir. Ich spüre Deinen erregten Penis, möchte ihn berühren. Du platzierst ihn zwischen meinen Beinen. Da ist viel Stoff zwischen uns, aber ich werde gleich verrückt. Ich lege meine Beine um Dich, presse mich gegen Dich, möchte Dich noch näher fühlen.

Du knabberst an meinem Ohrläppchen, ich seufze leise. Deine Hände sind geschickt, ohne das ich es bemerkt habe, hast Du meine Bluse geöffnet, Deine Hände liegen auf meinem Brustansatz. Der schwarze Body verhüllt noch alles, aber meine Brustwarzen sind Verräter. Du streichst leicht drüber, siehst mich an. Ich schließe die Augen, möchte das Du mich ausziehst. Du tust es nicht. Statt dessen küsst Du meine Brüste inklusive Body. Es ist zum ausflippen schön. Zwischendurch finden sich unsere Lippen immer wieder zu einem erregenden Kuss. Deine Finger öffnen meine Hose. Ich hebe den Po damit Du sie mir ausziehen kannst. Die Hose ist weg, eben

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Kommentare


Franka
(AutorIn)
dabei seit: Okt '04
Kommentare: 3
Franka
schrieb am 08.01.2005:
»Vielen herzlichen Dank für die warmen Worte. :-)

Lieber Gruß,
Franka«

Pirat
dabei seit: Nov '00
Kommentare: 472
schrieb am 11.12.2004:
»Schön erzählt. «

juvi
dabei seit: Sep '04
Kommentare: 6
schrieb am 14.12.2004:
»Schön, total schön !!!«

Jonnyswiss
dabei seit: Okt '04
Kommentare: 31
schrieb am 14.12.2004:
»Hallo Franka,
Gratuliere, Du hast eine wunderbare Sprache, die Du sehr schön in herrliche Worte gefasst hast!
Die Geschichte liest sich einfach herrlich leicht, schwebend wie eine Feder mit der zartheit eines Sahneeis in der Hitze des Sommers...«

astweg
dabei seit: Jun '01
Kommentare: 152
TetraPack
schrieb am 16.02.2005:
»Ungeheuer erotisch, so macht das Lesen Spaß.«

salamander69
dabei seit: Apr '05
Kommentare: 248
schrieb am 14.12.2007:
»wow, was für eine erotisch geschriebene Geschichte! Das kann ja nur eine Frau sein. Wir hoffen auf mehr solcher hochstehender genussvoller Zeilen.
Salamander69«

cerestre
dabei seit: Jan '13
Kommentare: 36
schrieb am 07.11.2014:
»Wunderbar!!«

LCasta
dabei seit: Nov '00
Kommentare: 455
schrieb am 26.11.2017:
»Du hast hier eine wunderbare Geschichte geschrieben. Danke dafür.«

riednfiel
dabei seit: Aug '02
Kommentare: 1
schrieb am 16.06.2020:
»Vielen Dank, eine der besten Geschichten, die ich hier gelesen habe. Respektvoll und geil - und super gut geschrieben.«



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