Sexy Arbeitsamt
von NaughtyVanilla
Julia klappte den Regenschirm zusammen, als sie sich dem Arbeitsamt näherte. Vor dem Eingang lungerten ein paar abgewrackte Gestalten herum und rauchten. Ein kleiner Hund hockte am Wegesrand, angebunden an einen Pfahl, und zitterte in der kühlen Septemberluft. Neben der alten Telekomtelefonzelle stand ein Typ im Blaumann auf einem klapprigen Stuhl und putzte die Scheiben mit einem schmutzigen Lappen.
Wohl ein 1-Euro-Jobber, dachte Julia und musste sich ein Grinsen verkneifen. Sie hatte sich schon öfter überlegt, ob man sich als Privatperson nicht eigentlich auch einen 1-Euro-Jobber als Sklaven anstellen könnte?? Das wäre so praktisch… Ein Vollzeitbediensteter für 24 Euro am Tag…
Sie stieg die Treppe hoch, vorbei an den merkwürdig schauenden Leuten, und versuchte, möglichst „coll“ auszusehen. Schon wieder musste sie grinsen. Hallo, seriös sein, dammit! Schalt sie sich selbst. Zielstrebig ging sie an der Warteschlange für die Anmeldung vorbei zum Fahrstuhl und drückte auf den Knopf für den 3. Stock. Sie versuchte, gleichzeitig so auszusehen, als sei sie total souverän, und gleichzeitig, als wäre sie kein Dauergast im Arbeitsamt. Endlich erbarmte sich der Fahrstuhl und öffnete für sie seine metallenen Schenkel.
Die Rückwand des Fahrstuhls war komplett mit einem großen Spiegel verkleidet, in dem Julia sich nun schnell auf Vorzeigbarkeit überprüfte. Sie schüttelte ihre Haare auf und zog ihren schwarzen Schal zurecht.
Als sie aus dem Fahrstuhl trat, sah sie schon die wartenden Leute vor Herrn „Zerberus“ Niemüllers Büro sitzen. Schnell schlich sie daran vorbei, bevor sie jemand aufhalten konnte mit einem Spruch wie: „Wo wollen SIE denn hin!?“
Die Bürotür ihrer Sachbearbeiterin stand einen Spalt breit offen. Um absolute Höflichkeit bemüht klopfte Julia trotzdem, wartete einen Moment und spähte dann in den Raum. Ein türkisches Paar saß dort und sah angespannt aus. Die Sachbearbeiterin sah kurz auf und sagte: „Ich bin gleich so weit.“
Julia lächelte kriecherisch, zog die Tür zu und setzte sich auf einen der Sitze im Gang. Diese Sitze hatten den Charme eines Bahnhofes, doch hier gab es alle paar Meter stylische Resopaltische dazwischen, auf denen Zeitschriften wie „Bild der Frau“ oder „Freizeitrevue“ lagen. Na klasse, dachte Julia. Ich bin in Dumpfbackenland.
Endlich trat das türkische Paar wortlos lächelnd aus der Tür. Eine Sekunde später stand die Sachbearbeitern, Frau Kampmann, dort und bat Julia herein. Sie setzte sich auf ihren Schreibtischstuhl und bot Julia einen Stuhl schräg gegenüber an.
„So, Sie sind…Frau Rathe, richtig?“ fragte sie nach einem Blick auf ihre Unterlagen.
„Ja“, antwortete Julia. Sie hatte Frau Kampmann vorher noch nie gesehen, anscheinend war sie neu in dem Laden. Sie war etwa Mitte Dreißig, hatte dunkle, glatte Haare, die sie am Hinterkopf zu einem festen Knoten gebunden hatte, grüne Augen und helle Haut, die unter dem Neonlicht des Büros fast durchsichtig aussah.
„Ich muss mal eben nachsehen, was wir beide überhaupt zu besprechen haben…“ Frau Kampmann begann, sich durch den Computer zu klicken. Julia konnte ihre Augen nicht von einer kleinen Strähne abwenden, die zu kurz für den Zopf war und Frau Kampmann jetzt über das rechte Auge hing. Geistesabwesend pustete sie sie beiseite.
„Moment, wo habe ich denn die Unterlagen…“ murmelte Frau Kampmann, mehr zu sich selbst. Sie drehte sich ein wenig von Julia weg und beugte sich vor, um in der Ablage auf ihrem Schreibtisch zu wühlen.
Julia lief die Spucke im Mund zusammen. Plötzlich konnte sie zwischen den Knöpfen von Frau Kampmanns ordentlicher weißer Bluse hindurch ihre linke Brust sehen, die von einem braven, ebenfalls weißen BH bedeckt war. Julia musste schlucken und atmete tief durch. Sie versuchte von innen heraus zu fühlen, wie ihr Gesicht aussah, und öffnete schnell ihre halb geschlossenen Augen und zog ihre Unterlippe zwischen den Zähnen heraus. Sie hatte gerade noch rechtzeitig einen, wie sie hoffte, neutralen Gesichtsausdruck angenommen, denn nun blickte Frau Kampmann mit einer Mappe in der Hand auf.
„Fühlen Sie sich nicht gut?“ fragte sie besorgt.
Mist. Mist, Mist, Mist.
„Äh, doch, alles okay, es ist nur…ein bisschen warm hier drin.“
„Finden Sie?“ fragte frau Kampmann, ging aber glücklicherweise nicht näher darauf ein. Sie wandte sich wieder ihrer Arbeit zu. Sehr dienstbeflissen, die Dame. Wenn sie wüsste, dass Julia sich gerade vorstellte, wie sie sie rückwärts auf ihren Schreibtisch drückte, ihr die Bluse vom Leib riss und das Gesicht zwischen diesen herrlichen cremeweißen Brüsten vergrub… Dann würde sie den ganzen Papierkram mit einer Armbewegung auf den Boden schmeißen… Diese rosigen Lippen auf ihren…
„Wie bitte?“ fragte sie höflich und hoffte, dass sie nicht rot würde.
„Sagen Sie kurz Bescheid, wenn sie etwas vom Gesundheitsamt bekommen haben.“ Frau Kampmann sah sie irgendwie merkwürdig an,
„Hokay“, sagte Julia etwas atemlos.
„Das war’s auch schon. Dann wünsche ich Ihnen noch einen schönen Tag! Auf Wiedersehen!“
„Hmja…Danke… Wiedersehen…Hn…Ihnen auch“, haspelte Julia, ergriff die dargebotene Hand (ein weicher und doch fester Händedruck…Mmmm…) und ging schnell aus der Tür, die Frau Kampmann ihr galant öffnete.
Auf dem Gang musste sie erstmal ein paar tiefe Atemzüge nehmen. Langsam wurden ihre Gedanken wieder klar und ihr fiel ein, dass sie Georg, einem Freund von ihr, mit dem sie eine etwas seltsame Beziehung hatte, ein Brüstefoto aus dem Arbeitsamt versprochen hatte… Bei dem Gedanken kam sie sich ganz verrucht vor. Auf die Treppe legen oder sich um den Türpfosten einen Büros winden, wie sie gestern noch gewitzelt hatte, würde sie natürlich nicht, doch im Fahrstuhl könnte es klappen – wenn sie dort alleine war.
Sie grub ihr Handy aus der unordentlichen Umhängetasche und schaltete schonmal die Kamera ein, als sie auf den „nach unten“-Knopf des Fahrstuhls drückte.
Die Fahrstuhltür wollte sich gerade schließen (und ja, sie war tatsächlich alleine!), da sah Julia jemanden schnellen Schrittes herbeieilen. Reflexartig streckte sie die Hand mit dem Handy darin aus und unterbr
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Kommentare
(AutorIn)
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NaughtyVanilla
@astweg: Welche englischen Begriffe habe ich falsch geschrieben?? Meinst du etwa "coll" und "hokay"? Das war so beabsichtigt! "Coll" ist noch cooler als "cool", zumindest schreiben die Kids von heute das gerne so :-) (deswegen habe ich es auch in Anführungszeichen gesetzt...) Und "hokay" ist ein atemloses "okay". «
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Adlerswald
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TetraPack
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lg luna «
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Kurz, präzise und extrem lecker!«
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